Der Unternehmer und: es gibt solches Schicksal nicht

 

Da war ich unterwegs und es ging in eine Bäckerei. Es gibt diesen Betrieb seit ungefähr 40 Jahren. Im laufe des Gesprächs, fällt beiläufig der Satz: "Ich weiß nicht, was morgen ist". 

 

Das, in Hinsicht auf eine gewisse "Unwissenheit". 

 

Sicher mag man so etwas hin und wieder denken, 

oder sagen:  - eigentlich aber nicht. 

 

Ich nenne es "der Mensch hat sich dem Schicksal ergeben". So soll man nicht denken, besonders gar nicht als Unternehmer. Nicht, weil "der Unternehmer denkt so nicht", sondern weil die Gedanken Auswirkungen auf das Leben haben. 

 

Man soll in solchen Dingen nicht schwätzen. Und dabei muss man auch strikt achtsam sein und sich nicht in Gerede des Alltags verstricken, was dem Unternehmer zum Nachteil werden kann.

 

Das ist die grundsätzliche Ausrichtung, davon abweichend halt eben die Schwäche, die Schwankungen des Tages und der Woche, auch aus Familie und der Gesellschaft kommend und so weiter. 

 

Man soll aber das Private nicht zur Arbeit tragen und die Arbeit nicht nach Hause. Da muss der Mensch darauf achten, wie er denkt und wie er spricht, denn wenn er die Familie mit seinen Sorgen überhäuft, dann macht er die Leute krank und keiner weiß, wie er darauf reagieren soll.

 

Beschwichtigungen helfen da nicht, der andere sollte den "Sorger" spiegeln, das bedeutet er wiederholt den Satz dessen, der es gesagt hat und beschwichtigt nicht, sondern er sagt: "Ich verstehe sehr gut, dass.........  - nun aber lass`uns etwas essen und morgen ist auch noch ein Tag. Ein Tag kann alles verändern und gestern war es ja auch so und heute und morgen wird es auch wieder so sein. 

 

Das Ruder steuert das Schiff, das ist das Wort. Das Wort kommt so betrachtet von außen oder von innen. Von außen kommt das, was die Gesellschaft macht und die Welt, von innen, wie der Mensch denkt, von Herzen her. 

 

Zu dem Schicksalsdenken und man sei dem ausgeliefert: Der Mensch muss sich bekehren. Dann ist der erste Schritt getan. Heilsgewissheit. Der Tod ist abgegeben und der Mensch erhält durch das Glaubensbekenntnis ewiges Leben vom Himmel her verheißen. Mehr dazu, bitte auf der anderen Seite lesen. 

 

Das wird doch stets gepredigt "der hoch effiziente homo oeconomicus". Sagt es, handelt aber nicht danach, denn sonst hätte er sich bekehrt. Aber der Mensch prüft die Dinge nicht. Auch so arbeitet er ineffizient und vollkommen sinnlos in die Welt der Vergänglichkeit hinein. 

 

Das Unternehmertum

  • Erst einmal ist da die Wahrscheinlichkeit. 
  • Man ist seit über 40 Jahren dabei, somit ist die Wahrscheinlichkeit "dass morgen so und so..." sehr gering
  • Abweichungen von der Regel gibt es immmer, aber man lebt und denkt nicht nach den Abweichungen, sondern man lebt als Unternehmer nach der Regel, das das Tun zu einem wahrscheinlichen Erfolg führen wird und muss
  • Der Unternehmer glaubt, dass seine Unternehmung Frucht tragen wird
  • Er bewässert die Saat vernünftig und von allen Seiten, er gibt dem Unternehmen Luft und Licht und vernünftigen Boden
  • Er tut das kontinuierlich 30-50 Stunden die Woche und hat dabei sogar noch Spass. Das sind dann 120 - 200 Stunden im Monat in das eigene Unternehmen investiert
  • Wer sein Vertrauen auf Gott setzt, der stirbt nicht ständig an Sorgen und vergeht auch nicht. Jesus sagt es in der Bergpredigt. Alles, was Jesus in der Bibel auch in Hinsicht auf die geschäftlichen Unternehmungen sagt, ist in höchstem Maße unternehmerisch anwendbar und umsetzbar. Es ist keine bloße Theorie, sondern echte Praxis und anwendbar. Sie ist nicht wirklichkeitsfremd und kann von jedem angewendet werden, der glaubt, dass er sich Herausforderungen stellen möchte

 


Definition

Wort: Sorge (duden.de), Punkt 2

(gehoben) Bemühen um jemandes Wohlergehen, um etwas; Fürsorge


 

Wort: Schwören (duden.de) Punkt 2 a und b

nachdrücklich versichern, beteuern

geloben, feierlich versprechen

 

Einen Schwur / Eid leisten wir im Grunde nicht, sondern dabei geht es um Bekehrung. Wenn wir uns bekehren, so bitten wir Jesus um Sündenvergebung. 

 

Wir können das Wort "schwören" auch tauschen durch die Aufforderung zum Vertrauen "glaube mir" oder "vertraue mir". 

 

Wir finden dadurch heraus, dass Worte mitunter aus anderen Kulturen oder Sprachen kommen und Wort für Wort übersetzt werden. Solches wissen dann die, welche dieser / der Herkunft und Sprache sind, besser, wie dieses Wort verwendet wird und in welchem Zusammenhang und welche Beteuerung dahinter stehen mag. 

 

Man kann es auch so betrachten, dass das Wort "schwören" als Ersatz genutzt wird für "das ist sicher", oder als Lückenfüller für eine Sprechpause, in jedem Fall ist damit eine Bestärkung gemeint. 

 

Es ist demnach nicht stets so, dass der Mensch damit auch meinen mag "ich schwöre". Er kann es, wie beschrieben, auch aus einer anderen Sprache in das Deutsche übersetzt haben und das hat sich dann hier und da eingebürgert.

 

Vielleicht bedeutet es in einer anderen Sprache wie das im Deutschen so ist "das kannst Du mir glauben", "ich versichere Dir". 

 

Die Erkenntnis dieser kurzen Ausarbeitung ist: Es ist oft das eine gesprochen und das andere gemeint oder das eine gemeint und so gesprochen, aber beim Empfänger kommt es anders an, weil er einem Wort eine andere Bedeutung beimisst. 

 

Deshalb kann man sagen, dass jeder Mensch mit jedem Wort auch Assoziationen hat. Er verbindet etwas mit zum Beispiel einem Namen. 

 

Der Name ist verbunden mit Assoziationen und das ergibt im Außen den Ruf. Ruf im Sinne von Ansehen "wofür steht etwas". 

 

Nehmen wir einmal das Wort Jesus der Bibel. Jesus ist das Wort Gottes und steht für Heiligkeit, Sohn Gottes, Sündenvergebung, Wiedergeburt durch den Glauben, Heiligung, Frucht, alles Gute im Grunde, was es im Universum gibt. Dafür steht sein Name in der Bibel geschrieben und wird verkündigt durch das Evangelium. Das führt uns umgehend 

zu Johannes 1, Jesus ist das Wort Gottes. 

 

Johannes 1

1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort. 2 Dasselbe war im Anfang bei Gott. 

 

Der Mensch muss Jesus, das Wort Gottes in sich aufnehmen. Dazu liest er es, schreibt oder spricht es und das Wort des Herrn trägt immer Frucht, wenn der Mensch dabei bleibt. Der Same ist gesät. 

 

Wir können somit auch erkennen, dass wir von Jesus abhängig sind, das sagt uns das Gleichnis in Johannes 15 - Der Weinstock und die Reben. 

 

Die Überschrift lautet dann oft: Der wahre Weinstock.