Das Gebot der Liebe

 

Johannes 15

12 Liebt einander, wie ich euch geliebt habe; das ist mein Gebot. 13 Niemand liebt seine Freunde mehr als der, der sein Leben für sie hergibt. 14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete. 15 Ich nenne euch Freunde und nicht mehr Diener. Denn ein Diener weiß nicht, was sein Herr tut; ich aber habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. 16 Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt: Ich habe euch dazu bestimmt, zu gehen und Frucht zu tragen – Frucht, die Bestand hat. Wenn ihr dann den Vater in meinem Namen um etwas bittet, wird er es euch geben, was immer es auch sei. 

17 Einander zu lieben – das ist das Gebot, das ich euch gebe.«

 

Die Erwählung aus der Welt ist ein besonderer Beweis der Liebe Jesus` für seine Jünger, Mann wie Frau, Christin wie Christ. Die Frucht, die wir bringen sollen ist als eine Geistliche zu betrachten. Der Gläubige muss sich von der Welt abwenden und Jesus zuwenden. 

 

Ich hatte zitiert, Pilatus fragte Jesus "was ist Wahrheit". Die Wahrheit ist Christus. Er ist das Wort Gottes und er ist der Schöpfer von Himmel und Erde. Er ist der beste Heiler, Vertrauter, Freund, Gartenbauer und Weingärtner, der weiseste Mensch, den es je gegeben hat und gleichzeitig ist er Gottes Sohn, er und der Vater sind eins. 

 

Die geistliche Frucht ist eine Frucht, die nicht vom Menschen kommt, sondern wir lernen, auf Gott zu hören, wir hören seine Stimme. Das hat nicht mit Religion zu tun. Religion trägt keine wirkliche Frucht. Frucht trägt lediglich der Glaube und das führt zu Werken. 

 

Werke aus dem Glauben und der Glaube wird dem Menschen zur Gerechtigkeit angerechnet. Ich wiederhole gerne, dass wenn der Christ um etwas bittet, es eine zeitliche Verzögerung hat, aber es soll zum Glauben dienen, den Glauben festigen. 

 

So wird der Gläubige freier von der Außenwelt. Er ist nicht mehr abhängig und das bedeutet, er kann nicht gezwungen werden, heute gibt es ja viele Sekten. Der Herr weiß, dass es solche Sekten gibt und wie schwer es dem Menschen fällt davon frei zu werden. 

 

Es fällt dem Menschen oft schwer, die alten Gewohnheiten loszulassen, von wo immer er kommt. Es braucht Zeit im Glauben zu wachsen. Es braucht Jahre, alte Gewohnheiten loszulassen und neue anzunehmen. Eine Gewohnheit kann sein, Religion aus einer Sekte kommend. Von Religion den Schritt in die Freiheit des Glaubens und des Evangelium ist ein sehr großer Schritt. Das muss gelernt werden. Aber deshalb auch gibt es vier Evangelien und jeder fühlt sich von einem Evangelium besonders angesprochen. 

 

Ich möchte es kurz fassen: 

 

Der Mensch glaubt an Gott.

Er liest das Evangelium, er glaubt. 

Er legt das Glaubensbekenntnis ab, solches beispielhaft.  

Er glaubt an Jesus Christus, Gottes Sohn. 

Er wächst im Glauben und im Alltag, als eine Frucht des Geistes, weniger menschliche Anstrengung

 

Es bedeutet, wenn der Sucher die ersten drei Evangelien liest, so wird er dann als Folge das Glaubensbekenntnis ablegen. Mit dem Johannes Evangelium ist er dann ein wiedergeborener Christ / Christin. 

 

Es ist ganz einfach. Das Johannes Evangelium ist das Zentrum des Glaubens, bitte nicht immer wieder zurück schauen in das Matthäus Evangelium, was den Glauben anbetrifft. Das Matthäus Evangelium führt zum Glauben und zur Umkehr, aber es ist nicht maßgeblich für den Glauben selbst. Das wird oft falsch verstanden und jahrelang falsch in Kirchen und Gemeinden gelehrt. 

 

Da wird dann eines mit dem anderen durchgemischt und dann ist das Durcheinander perfekt. Wir wiederholen: Das Johannes Evangelium ist für den bekehrten und wiedergeborenen Christen, Christin das Zentrum des Glaubens. 

 

Die Apostelgeschichte und die Briefe dienen dazu, dass der Gläubige, die Gläubige den Kontext kennen lernt, aus welchem sich der Glaube speist. 

 

Zeit und Frucht

Alte Gewohnheiten gehen und werden durch neue ersetzt. Nehmen wir als einen Zeitansatz

3 Jahre oder auch 5 oder seien es 7 Jahre. 

 

Die Bibel zu lesen, das braucht schon einmal ein Jahr. Wenn man sie insgesamt und kontinuierlich liest. Es schult die Disziplin. In dieser Zeit wird der Herr viel an dem Gläubigen "arbeiten". 

 

Dann darf erbeten werden. Der Christ / die Christin bittet. Einfach einmal aufschreiben und dann dem Herrn den Wunsch übergeben. Er erfüllt den Wunsch, wenn es seinem Willen entspricht. Ich habe noch kaum feststellen müssen, dass er Wünsche nicht erhört / erfüllt, aber es braucht Geduld und Zeit. 

 

Im Glauben müssen wir lernen uns zu disziplinieren und Geduld zu haben, was ja auch in Vorfreude münden kann. 

 

Gottes Segen für den Tag.