Gott sucht Mitarbeiter

 

Gerade heute flammt die Debatte immer wieder auf und zu Recht: Jugend und Arbeitslosigkeit, Unlust, mangelnde Perspektive, mangelnde Motivation mit dem Ergebnis: Smartphone, Social Media usw. 

 

Gerade in Europa ist Jugendarbeitslosigkeit ein Riesenthema. Teils sind über 40 Prozent in manchen Ländern arbeitslos.

 

In afrikanischen Gefilden ist die Situation mitunter noch dramatischer, auch in islamisch dominierten Ländern (das weiß ich aus Erfahrung), das ist auch eine Folge, weil man Christen ausgewiesen hat. Früher wunderte ich mich darüber, dass es so viel Mangel an Perspektiven gab und heute weiß ich die Antwort, es kommt oft dazu, wenn Christus abgelehnt wird. 

 

Matthäus 28

Der Auftrag des Auferstandenen

16 Die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, den Jesus ihnen genannt hatte. 17 Und als sie Jesus sahen, fielen sie vor ihm nieder, einige aber hatten Zweifel. 118 Da trat Jesus auf sie zu und sagte zu ihnen: Mir ist alle Vollmacht gegeben im Himmel und auf der Erde. 19 Darum geht und macht alle Völker zu meinen Jüngern; und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt

 

 

 

 

Definieren wir das Wort Arbeit: Arbeit wird in Zusammenhang gebracht mit dem Wort Geld. Jemand möchte für seine Arbeit bezahlt werden. Er möchte Lohn haben. 

 

Ich habe Bekannte / Freunde, die wollen oder wollten nicht von ihrem hohen Ross. Stolz regiert. Ich sage: "man muss die Größe haben, Drecksarbeiten zu verrichten". Das ist im Grunde Größe oder besser, meine heutige Einstellung dazu. So ist das aber natürlich im laufe des Lebens geworden, dass ich so denke. Diese Einstellung hatte ich nicht immer. Man muss immer wieder lernen, anders zu denken. 

 

Unbekehrt: Ich hatte viele Jobs und Arbeiten. Bezahlt und unbezahlt. Als ich klein war, sammelte ich Flaschen, um mein Taschengeld aufzubessern. Später fuhr ich Getränketransporter, arbeitete bei einer Spedition bis tief in die Nacht, Inventuren in Kaufhäusern, Büroarbeiten, ich habe viele weitere Jobs gemacht, die ich gar nicht alle aufzählen kann. 

 

Warum diese Arbeiten: Sie bringen Erfahrung. Erfahrung ist mit das Beste, was der Mensch machen kann. Selbst verdientes Geld ist ein echter Lohn. Natürlich bevorzugt man gute Erfahrungen, aber durch harte Arbeit lernt man besser die Wertschätzung für die Freizeit. 

 

Auf der Insel Nauru, waren sie auf einmal alle wie Millionäre und lebten im Paradies und die meisten sind nicht wirklich glücklich geworden. Das brauchte nicht lang: 

 

Die turbulente Geschichte eines kleinen Instelstaates

Luc Folliet: "Nauru – die verwüstete Insel", Verlag Klaus Wagenbach

 

Wenn der Mensch nun arbeitet, möchte er Lohn haben. Man kann auch wenig Lohn haben und trotzdem kann es einem sehr gut gehen. Man kann auch viel Lohn haben, Armut macht den Menschen nicht besser.

 

Gott liebt Arbeiter, vor allem ja die Mütter und Väter. Er liebt jeden Menschen, zwar nicht die Sünde und nicht das Böse - vor allem wenn der Mensch einem anderen Böses tut, - Gott liebt den Menschen und zur Umkehr und Bekehrung und Abkehr vom Bösen, dafür ist Jesus gekommen, dass der Mensch sich bekehrt und umkehrt, jedoch: und was die allgemeine Arbeit anbetrifft: gemeinhin misst Gott der täglichen und den kleinen Arbeiten sehr viel Bedeutung bei. Das unterscheidet sich oft davon, wie wir selbst über die Arbeit denken und wie unsere Arbeit vielleicht von außen beurteilt wird. 

 

Welche Arbeiten kann ein Jugendlicher machen, der für Gott arbeiten möchte. Ich sehe es stets so: Gott ist mein direkter Arbeitgeber und ich habe von ihm gemeinhin / stets gute Jobs bekommen. Sie machen Spass und sind natürlich auch anstrengend, was aber doch normal ist, dass das vorkommt, in aller Regel aber habe ich gute Arbeit und Vielfältiges. Wenn er den Menschen erzieht, dann hat der Mensch Stress. Sowas hatte ich auch genug. 

 

Gott und Jesus kennt jeden Menschen bis in die Haarspitzen, deshalb kann er jedem Menschen auch die richtige Arbeit zuweisen, die der Einzelne braucht. Sei es ein Dienst, sei es, was es ist. 

 

Einfach einmal darum bitten und wenn nur in Gedanken, wer noch unbekehrt ist.