Glaube und Errettung, Glaube und Segen

 

Errettung im Alten Bund, Altes Testament

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Errettung im Neuen Bund, Neues Testament

 

Roemer 4

…2 Das sagen wir: Ist Abraham durch die Werke gerecht, so hat er wohl Ruhm, aber nicht vor Gott. 3 Was sagt denn die Schrift? "Abraham hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet." 4 Dem aber, der mit Werken umgeht, wird der Lohn nicht aus Gnade zugerechnet, sondern aus Pflicht.…

 

Johannes 14

5 Spricht zu ihm Thomas: HERR, wir wissen nicht, wo du hin gehst; und wie können wir den Weg wissen? 6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.7Wenn ihr mich kenntet, so kenntet ihr auch meinen Vater. Und von nun an kennt ihr ihn und habt ihn gesehen.…

 

Keine Frage, durch den Glauben haben wir Heilsgewissheit, wer glaubt, bekehrt sich und wird wiedergeboren. Er ist dann errettet. 

 

16 Bibelverse über Erlöser

dailyverses.net

Heute: "Jesus im Herzen"

Jetzt stellt sich die Frage, wie habe ich denn auch Segen. Ich bin bekehrt, wiedergeboren, aber wie werde ich auch Segen haben, dass es einen Unterschied macht, zu meinem früheren Leben in Sünde. Wie kann ich das unterscheiden "Leben aus Glauben" zu einem Leben durch Religion? Religion führt zu nichts, es ist Errettung durch eigene Werke, was nicht geht. 

 

Philipper 3

16 Wir müssen jedoch darauf achten, dass wir der Wahrheit, die uns vermittelt wurde, auch gehorchen.

Und meine früheren Werke? Titel, Diplome, Ansehen, Status, Reichtum und "was habe ich nicht alles geleistet, in meinem kurzen Leben"

 

"Das muss mir doch zugerechnet werden, oder nicht?"

 

Philipper 3

7 Früher hielt ich all diese Dinge für außerordentlich wichtig, aber jetzt betrachte ich sie als wertlos angesichts dessen, was Christus getan hat. 8 Ja, alles andere erscheint mir wertlos, verglichen mit dem unschätzbaren Gewinn, Jesus Christus, meinen Herrn, zu kennen. Ich habe alles andere verloren und betrachte es als Dreck, damit ich Christus habe 9 und mit ihm eins werde. Ich verlasse mich nicht mehr auf mich selbst oder auf meine Fähigkeit, Gottes Gesetz zu befolgen, sondern ich vertraue auf Christus, der mich rettet. Denn nur durch den Glauben werden wir vor Gott gerecht gesprochen. 

 

Der ursprüngliche Bau der Gemeinde


Es ist wohl so, dass jemand gerrettet ist durch den Glauben, Bekehrung und Wiedergeburt, aber wie ist das mit dem Segen. Ich brauche doch Segen. Ich will doch anders leben, wie früher. Ich will Gelingen haben, in dem, was ich tue. 

 

Als erstes gilt es heraus zu finden, was Sünde ist, wie Gott der Herr das sieht und wie ich dahin kommen kann, dass ich nicht mehr sündige. Ich benutze also den Glauben nicht als Deckmantel zur / der Boshaftigkeit, sondern ich will Gelingen und Segen vom Himmel her. 

 

Der Gläubige muss im Glauben und durch die Jahre wachsen und das wird er durch den Glauben. 

 

 


 

Segenshemmnisse gibt es sehr viele. Ich hatte bereits einige aufgezählt, das ergibt sich auch aus der Bibellehre und dem Lesen des Neuen und Alten Testament. Es ist wie ein Studium. Man sollte erst einmal einen Abschnitt wählen von 3-5 oder auch 7 Jahren. Und dann zurück schauen und eine erste Bestandsaufnahme machen. 

 

"Aber all mein altes Leben ist zunichte gemacht. Alles, was ich wusste ist nun nicht mehr hilfreich oder dienlich, das frustriert mich. Alles, wofür ich gearbeitet habe". Sagen wir so, Gott nutzt die Fähigkeiten, die der Mensch hat sehr wohl, auch im Glauben. Warum auch nicht. Das angeeignete Wissen, die Berufungen, alles kann genutzt werden, solange es eben dient. Die Frage ist ja immer auch, dient etwas oder tut es das nicht. Funktioniert etwas, oder tut es das nicht. 

 

Nehmen wir ein Beispiel: Wir haben möglichen 100 Prozent Segen. Aber wir kommen in aller Regel nur auf 80, weil sündigen werden wir immer wieder, deshalb ziehen wir da schon einmal 20 Prozent ab. Das ist unser Standard, den wir haben werden. 80 von 100, weiter wird es kaum gehen können, in Ausnahmen, aber das ist nicht die Regel. 

 

Durch Religion wachsen wir vielleicht in dem Wissen, aber nicht so sehr in der Anwendung. Wir wollen aus dem Glauben leben 7/7, 24 Stunden. Wir glauben, dass das so auch gar nicht anders möglich ist. Und so wachsen wir mit den Erfahrungen und Erkenntnissen im Glauben, der Glaube festigt sich nach und nach. Werke tun wir ja sowieso, also muss darauf geschaut werden, dienen uns die Werke im Glauben oder ist es Sünde und wie sieht das der Herr. 

 

Der Herr hat gewisse Grundsätze, das ist Wachstum, das er fordert und fördert und dazu gibt es immer wieder Veränderung. Das erste, als ich zum Glauben kam, ich warf alle alten Bücher weg, die ich früher gelesen hatte. Ich wusste noch nicht wirklich, worum es ging. Dann als nächstes kaufte ich solche Hollywood Filme und er gab mir zu verstehen, dass er das nicht wollte. Ich schaute aber noch eine Zeit Hollywood Filme, weil mir das auch eine gewisse Gewohnheit war. Fernsehen nicht, aber hier und da Filme. Im Glauben dann aber wurde das immer weniger, bis ich gar keine mehr schaute. Und so war es auch mit zum Beispiel House Musik und anderer Musik. Ich fand heraus, dass diese Musik vom Bösewicht ist und ich brauchte lange, mich davon zu verabschieden. 

 

Nehmen wir für Hollywood abgestellt: 10 Prozent Segen und 10 Prozent Segen für House Musik. Dann als nächste die Freundlichkeit, nicht mehr Argwohn oder auf das Böse mit lauten Reaktionen, "wenn es denn so sein muss" im Zweifel, ich lernte durch das Lesen des Neuen Testament, dass das auch anders geht und es funktioniert. Das ist ein Auf und Ab und aber es klappt. Dafür wieder Plus 10 Prozent Segen. 

 

So wächst der Gläubige. Fussball ist auch vom Bösewicht, also noch einmal 10 Prozent mehr Segen, wenn ich ein Spiel schauen möchte und es mir sonst sehr weh tun würde, es nicht zu gucken, dann bitte ich, ob mir das erlaubt ist. Bitte weiter lesen, es wird interessant. 

 

Nun habe ich / oder bekomme im Alltag durch den Verzicht oder das Abstellen oder Loslassen von Dingen immer sehr viel Gutes. Die Folge ist, ich will darauf nicht mehr verzichten. Und so wandelt sich das Leben nach und nach. 

 

Das braucht ein paar Jahre, aber es geht eigentlich sehr schnell. Obwohl ich schnell irgendwie auch als langsam bezeichne, denn die Frucht des Geistes hat mit Geschwindigkeit nichts zu tun, sondern es ist die Kraft und der Wirkungsgrad, den wir im Glauben haben, dass auch vieles gar nicht mehr eintritt, was früher so war, was zum Nachteil war und so hat man viel weicheres "Fahrwasser". 

 

Jeder muss es selbst auch ein wenig heraus finden. Dem anderen Christen zu sagen "Du darfst das nun nicht mehr" und so weiter bringt gar nichts. Und es allein unter die Gnade Gottes zu stellen, bringt auch nichts. Ja, der Mensch ist ein Gläubiger geworden und errettet, aber wir wollen doch Segen im Alltag.

 

Der Mensch muss wissen, wie es geht und wieso und weshalb und warum das so ist und wie man Dinge verändern kann. 

 

Es geht dabei nicht darum, "gezwungenermaßen" sich an Dinge zu halten, es geschieht ja auch, dass wir es nicht tun, also sündigen, aber im Allgemeinen geschieht es so und das ist das Bedeutsame. 

 

Gezwungenermaßen ist wieder Religion, Leben nach Gesetz. Den Unterschied muss man kennen lernen, verstehen lernen. Gezwungenermaßen ist "Zwang" und dann sagt der Christ "Ich aber habe mich immer an dieses und jenes gehalten" - das ist wieder die Religion nach dem alten Glauben, nach dem Alten Testament, nach dem Gesetz. 

 

Bevor das Gesetz gegeben wurde, da gab es kein Gesetz, der Mensch im Alten Testament, der Israelit lebte auch aus dem Glauben. Abraham lebte aus dem Glauben, weil das Gesetz war ja noch gar nicht gegeben worden. 

 

Vor Abraham lebte der Mensch "irgendwie", nach dem Sündenfall, er wusste gar nicht worum es geht, er war vollkommen blind. Deshalb geschahen vor dem Gesetz, den 10 Geboten auch so komische Geschichten. Altes Testament auch einmal vielleicht so lesen, bevor der Herr die 10 Gebote gegeben hatte. Die Bücher Genesis, 1. Mose und Exodus, 2. Mose. 

 

So ist das Leben im Glauben und aus dem Glauben und wie sich das Leben dadurch verändert und wie wir ein geistlich erfülltes Glaubensleben haben können. 

 

Es wirkt sich auf alle Lebensbereiche aus. Einfach ausprobieren. Man muss die Dinge nicht auf die leichte Schulter nehmen, also nicht einfach so weiter machen, aber man kann dem Tag in Zuversicht entgegen sehen und hoffen. 

 

Ein Christ ist nie ohne Hoffnung, das ist der große Unterschied zur Welt. Die Welt ist ohne Hoffnung, sie braucht eine irdische Rettung, einen irdischen Messias, sie braucht Regeln, Gesetze, Veränderung noch und nöcher und am Ende funktioniert es dann doch wieder nach einer Zeit nicht. Das, weil die Welt in Sünde lebt und deshalb muss der Mensch darüber aufgeklärt werden, über die Ursachen und dann, was er tun kann und tun sollte und was er selbst auch tun kann und das gibt dem Einzelnen Freiheit. 

 

Die Geldtür: Wenn der Herr mir zu verstehen gibt, dass ich Dinge falsch mache, die Themen, wo er Wachstum verlangt, dass man weniger sündigt, also gewisse Dinge abstellt, angenommen Fussball gucken oder was auch immer, dann werden diese auf einmal zu Segenshemmern, die es vorher nicht waren, weil es noch kurz nach der Glaubensfindung war und es ist dann aber die Zeit es abzustellen, nicht aus Zwang, sondern er sagt mir dadurch: es ist einfach möglich, ohne Weiteres. Dann das hin und her und geht das. Das mit Fussball ist beispielhaft, weil dieses Jahr ein "Fussballjahr" ist und das lenkt viele im Glauben auch ab. 

 

Dann macht er die Geldtür zu oder ich soll ich Glauben wachsen, durch weniger Geld, besserer Umgang mit Geld. Man kann im Glauben mit 1.000 Euro teils besser auskommen, wie früher mit 5.000 oder der Nicht Gläubige mit 7.500 Euro. 

 

Glaube ist also auch gar keine Frage des Geldes. Früher, da musste ich immer den ersten Schritt gehen: Ich musste mir Dinge überlegen "was mache ich als Nächstes", wo kommt Arbeit her, wo das Geld, wo die Aufträge. Das war schon eine Last. 

 

Heute kann ich es dem Herrn übergeben. Ich weiß, wenn ich Segen habe, aus dem Glauben an einem gewissen Punkt bin, dass ich da einfach bekomme. In Sünde aber nicht. Angenommen, man erhält in Sünde 5 Euro, davon kann man auch leben, damit zurecht kommen, mit Segen dann hat man 20. Das ist doch wohl auch viel angenehmer, Das ist nur beispielhaft, der eine bekommt 50 und ist 500 gewohnt und braucht das für den Alltag, dann hat er 50 und könnte aber durch Wachstum im Glauben 500 haben. 

 

Das alles sind nur Beispiele...

 

Also ist wahr, was Jesus sagt: Sammelt Euch nicht Schätze auf Erden.....

 

Matthaeus 6

19 Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen .20 Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen.…

Matthaeus 6

…29 Ich sage euch, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht bekleidet gewesen ist wie derselben eins. 30 So denn Gott das Gras auf dem Felde also kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr euch tun, o ihr Kleingläubigen? 31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, was werden wir trinken, womit werden wir uns kleiden?…

Dann las ich, die Franziskaner lebten in Armut, bewusst hatten sie diesen Weg gewählt. Ich finde, das ist dann wieder Religion. Es ist nicht verlangt, dass wir in Religion leben und nach unseren Werken. Wer in Armut leben möchte, der kann das tun aber Jesus will trotzdem, dass wir das Leben in Fülle haben und deshalb sollte man das nicht nach außen tragen. Nach außen getragene Armut ist Religion, ein besser sein wollen, was es nicht ist und nicht sein muss. Das kann ja auch viel einfacher sein, man stiehlt sich vielleicht aus Verantwortung und macht es sich dadurch leichter. Was ist heute schwerer, in Armut oder in Wohlstand. Die Dinge der Welt, die man hat, wollen auch bezahlt sein. Gott schuf Arme und Reiche. 

 

Der Reiche gibt dem Armen und schreibt seinen Namen darunter "alle sollen es sehen und hören". Das ist so nicht richtig und auch nicht dem Evangelium gemäß, sondern es ist Religion, es ist Selbsterhöhung, es ist auch mitunter Heuchelei, beispielsweise die Supermärkte, die ganz groß drüber oder drunter schreiben, dass sie spenden würden. Kann man auch ungesehen machen. Eigentlich aber ja spendet der Kunde das Pfandgeld, nicht wahr. Spenden kann auch Opfer sein und ist nicht der Barmherzigkeit entsprungen. Jesus will nicht Opfer, keine Religion, sondern er will Barmherzigkeit, dass der Mensch es aus dem Glauben heraus tut, sonst spielt der Mensch den Weltenretter und das ist das "Ich", Philosophie und Menschengerechtigkeit, Selbstgerechtigkeit ohne Errettung durch das Kreuz Jesu Christi.

 

Wir hatten den Text begonnen mit Glaube und Errettung und Glaube und Segen. 

Sprueche 22

1 Ein guter Ruf ist köstlicher denn großer Reichtum, und Gunst besser denn Silber und Gold. 2 Reiche und Arme müssen untereinander sein; der HERR hat sie alle gemacht. 3 Der Kluge sieht das Unglück und verbirgt sich; die Unverständigen gehen hindurch und werden beschädigt.…

 

Welche Geschichte könnte das sein. 

Auflösung:


Die Freiheit durch Christus Glauben. Durch den Glauben an ihn. 

 

Epheser 6